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LU Siegfried Gruber ist bereits 2004 in das Geschäft mit Biogasanlagen eingestiegen. Mit 6 Anlagen hat er heute langfristige Verträge abgeschlossen. "Wir garantieren dem Kunden eine qualitativ hochwertige rasche und möglichst stressfreie Ernte mit einem Ansprechpartner zum Wunschtermin oder 3 Tage um den Wunschtermin zu im Voraus kalkulierbaren Preisen", erklärt Siegfried Gruber die vertraglichen Vereinbarungen mit seinem Biogaskunden. Für diese Anlagen häckselt er, stellt die Abfahrkette und sorgt auch für die Verdichtung auf dem Silo. Außerdem übernimmt er die Entsorgung. Bei weiteren 6 Anlagen werden einzelne Dienstleistungen erbracht. "Das Geschäft mit den Biogasanlagen hat sich für uns sehr gut entwickelt. Wir haben für unsere Region sehr schlagkräftige Technik im Einsatz und sind damit beinahe konkurrenzlos. Mit unserer Schlagkraft konnten wir unsere Kunden von uns überzeugen", ist sich Siegfried Gruber sicher. Die Kunden würden deshalb auch nicht ausschließlich auf einen niedrigen ha-Preis pochen. Die Abrechnung erfolgt bei LU Gruber individuell nach Fläche, Einsatzstunden und zum Teil auch nach Tonnage. Gewogen wird bei einigen Biogasanlagen vor Ort. |
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Beim Transport des Siliergutes müssen Entfernungen von bis zu 35 km überbrückt werden. Grenzüberschreitende Fahrten seien auch dabei. So werde zum Bespiel in regelmäßigen Abständen Silage aus Tschechien nach Österreich transportiert. Erd-, Wasser- und Holzhackguttransport als zweites Standbein Der Transport mit Muldenkippern auf Baustellen ist zu einer festen Größe für LU Gruber geworden. Er setzt dort permanent 3 Schleppergespanne ein. "Häufig sind es Straßenbauprojekte. In Österreich sind wir eines der wenigen Unternehmen, die diese Gespanne auf Baustellen einsetzen", so Siegfried Gruber. |
| Ausschlaggebend für den Einstieg in dieses Geschäftsfeld war eine deutsche Baufirma, die bei ihm angefragt habe. "Die Firma wollte Traktor-Dumper Gespanne einsetzen, weil sich in Deutschland so gute Erfahrungen damit gesammelt hat. Also habe ich kurzfristig die passende Technik für diesen Auftrag angeschafft", blickt Siegfried Gruber zurück. Steuerlich sind seine Gespanne in diesem Bereich dem LKW gleichgestellt: "Es gibt hier im gewerblichen Transport auch keine Vergünstigung für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Meine Traktoren müssen genauso wie LKW versteuert werden." Die Besteuerung erfolgt dabei nach dem zulässigen Gesamtgewicht, das wie in Deutschland auf max. 40 t. beschränkt ist. Die Einhaltung der zulässigen Gewichte würde gerade bei Erdtransporten häufig überprüft. Im Holzhackschnitzeltransport setzt Gruber bei Distanzen bis 25 km vier Schleppergespanne mit 50 m³ Mulden ein. "Diese haben sich bewährt. Wir haben auch LKW mit Schubbodentrailern ausprobiert. Es hat sich allerdings gezeigt, dass der Schlepper auf Wald- und Feldwegen einfach besser vorankommt, bzw. der LKW auf diesen Wegen zum Teil gar nicht eingesetzt werden kann", erklärt Siegfried Gruber. Bis jetzt 15 feste Mitarbeiter In den arbeitintensiven Monaten bauen die 15 Festangestellten Überstunden auf, die auf einem Zeitkonto erfasst werden. Über die Wintermonate werden die Überstunden dann abgebaut bzw. Minusstunden aufgebaut. "Die saisonale Anstellung von Mitarbeitern hat den großen Nachteil, dass die guten Mitarbeiter gehen und sich feste Arbeitsplätze in anderen Unternehmen suchen. Ich denke deshalb, dass wir mit unserem System eine gute Lösung für alle gefunden haben", erklärt Siegfried Gruber. Natürlich kann er während der Saison trotzdem nicht auf Aushilfen verzichten. |
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In dieser Zeit bedient er sich aus einem Pool von 40 Personen, die kurzfristig bei ihm mithelfen und ein paar Euro hinzuverdienen wollen: "Zumeist nehmen meine Aushilfskräfte extra Urlaub für die Erntezeit, weil sie zum einen natürlich Geld verdienen wollen, zum anderen haben sie auch Spaß an der Arbeit mit den großen Maschinen."
Stark in der Vermietung Steigende und fallende Dieselpreise sind auch für österreichische Lohnunternehmer schwer zu kalkulieren. "Ich habe deshalb eine Preisanpassungsklausel in meine Verträge eingefügt. Damit bin ich auf der sicheren Seite", erklärt der Österreicher. Die Kunden würden dies akzeptieren. Einige Kunden seien aufgrund der hohen Dieselpreise im letzten Jahr sogar zu ihm gekommen und hätten die Gülle von ihm ausbringen lassen, weil ihre eigene Technik nicht so effizient mit dem Kraftstoff umgehen würde wie seine. |
| In der Finanzierung muss man flexibel sein und darauf achten, welches Finanzierungsmodell steuerlich am interessantesten für das Unternehmen ist", so die Überzeugung von Siegfried Gruber. Woher kennt er sich so gut mit dem Finanzierungsthema aus? "In meinem Hauptberuf arbeite ich für eine Leasingfirma. Im Lohnunternehmen bin ich der Prokurist und meine Frau die Geschäftsführerin", erklärt Siegfried Gruber mit einem Lächeln auf den Lippen.
Kunden kaufen Leistung In den ersten drei Jahren seit der Gründung der GmbH hat Siegfried Gruber noch mit anderen Unternehmen in der Gras- und Maissilage kooperiert bis er in 2007 in zwei eigene Häcksler (Krone BIG X 1000 und Claas Jaguar 980, 2009 kommt noch ein Krone BigX 650 dazu) investiert hat und fortan die komplette Erntekette vom Feld bis ins Silo aus einer Hand anbieten kann. Pro Jahr häckselt er ca. 1.500 ha Mais und jeweils 1.000 ha Gras und GPS. "Ich kann meinen Kunden mit der Technik, die ich einsetze, garantieren, dass ich schneller als jeder andere Lohnunternehmer in der Region arbeiten kann. Schaffen diese 120 t/h, so häcksele in der gleichen Zeit ich 230 t. Dieses Argument zieht bei meiner Kundschaft", erklärt LU Siegfried Gruber und sagt abschließend: "Bis jetzt bekomme ich jedes Jahr neue Kunden hinzu. Ich versuche innovativere Abrechnungssysteme in unserer Region einzuführen und nicht mehr einfach nur nach Hektar abzurechnen. Damit habe ich den Nerv meiner Kundschaft getroffen. Sie können entscheiden, ob Sie etwa beim Gras nach Stunden oder nach ha abrechnen möchten. Die Kunden rechnen nach und beginnen ihre Fläche zu optimieren, damit ich schneller arbeiten kann. Für mich hat es den Vorteil, dass ich schneller fertig werde und zum nächsten fahren kann. Für den Kunden wird die Ernte günstiger, als wenn er ausschließlich nach ha abrechnen lässt." Björn Anders Lützen |
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Agrarservice Gruber ist auch in Youtube im Einsatz. In einem Video wird das gesamte Dienstleistungsspektrum des Unternehmens dargestellt. |
vom 01. Juli 2010
vom 30. Mai 2010
vom 02. Mai 2010
vom 31. Mai 2001
vom 01. Dezember 2004
vom 30. Juni 2005
vom 05. Juli 2010
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vom 13. Juli 2010
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