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Insgesamt arbeiten heute 10 Festangestellte im Betrieb von Torben Jensen. "Wir beschäftigen mittlerweile sogar einen Mitarbeiter aus Deutschland. Wir finden keine mehr in Dänemark, denn hier herrscht sozusagen Vollbeschäftigung. Also muss ich mich im Ausland umschauen. Unser Betrieb liegt nur 15 km von Deutschland entfernt. So ist der Weg also auch nicht so weit", beschreibt der Unternehmer die Arbeitsmarktsituation in Dänemark. Die durchgängige Beschäftigung der Mitarbeiter sei für ihn kein Problem. Ende November endet die Saison, wenn die letzte Gülle ausgebracht und das letzte Gras geerntet wurde. Dann werden die Maschinen gewaschen und repariert. "Am ersten Februar muss die Gülletechnik vollständig einsatzfähig sein. Meine 10 Mitarbeiter haben über den Winter also genug zu tun. Über Weihnachten bis zum 7. Januar bekommen Sie Urlaub. Danach benötige ich sie wieder im Betrieb", erklärt Torben Jensen. 150.000 m³ Gülle pro Jahr Die Gülleausbringung ist einer der Schwerpunkte von LU Torben Jensen. Er setzt 4 Samson Fässer (Tridem und Tandem), sowie einen Vredo Trac mit Gülleauflieger in diesem Bereich ein. "Die Gülleausbringung ist für mich das beinahe optimale Geschäft. Dort haben wir fast das ganze Jahr durchgehend Saison. Wenn ich bei den Kunden in meiner Region fertig bin, fahre ich mit meinen Wagen an die Ostküste und bediene dort noch einige Großkunden. Unsere Güllesaison beginnt am 01. Februar und endet am 30. November", erklärt Torben Jensen sein Güllegeschäft. |
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Pro Jahr kommt er mit seinen Fahrzeugen auf eine Gesamtausbringmenge von 150.000 m³. Den Selbstfahrer hat er erst seit einer Saison im Einsatz. "Wir wollten diese Technik ausprobieren. Wir haben damit den Vorteil, dass wir sehr grasnarbenschonend mit dem Vredo Trac arbeiten können, weil dieser im Hundegang fahren kann. Mit dem herkömmlichen Güllewagen-Traktor-Gespann funktioniert das nicht. Die Fahrspuren sind deutlich nach der Ausbringung zu sehen", meint der experimentierfreudige Lohnunternehmer. Seine Kunden seien bereit, für den Einsatz dieser Maschine mehr zu bezahlen. So ist zum einen der Stundenpreis der Maschine im Vergleich zum Schleppergespann etwas höher, zum anderen konnte LU Jensen den Preis pro ausgebrachtem m³ Gülle leicht erhöhen.
2/3 der Gülle wird im Grünland injiziert Im Grünland injiziert er mittlerweile 2/3 der Gülle, das letzte Drittel wird mit Schleppschläuchen ausgebracht. "Ich wundere mich, dass die Deutschen immer noch soviel mit Breitverteilern arbeiten", meint Torben Jensen. |
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Komplett auf den Selbstfahrer wird Torben Jensen aber trotz der bisher sehr guten Erfahrungen nicht setzen: "Wir fahren im Frühjahr sehr viel Gülle in das stehende Getreide und in den Mais. Dort kann ich nur mit dem Schlepper-Fass-Gespann fahren. Mit dem Selbstfahrer funktioniert das nicht." Mit zwei Großpackenpressen presst er jährlich 5.000 bis 6.000 Ballen. Neben der reinen Dienstleistung Pressen hat sich Torben Jensen auch in die Vermarktung von Stroh eingeschaltet. So hat er sich einer Gesellschaft angeschlossen, die ein großes Strohheizkraftwerk beliefert. Darüber hinaus verkauft er Großballen in die Niederlande. Das Stroh lagert er in einer 1000 m² Halle in der Nähe des Betriebes: "Die Goldgräberstimmung ist allerdings in diesem Bereich verflogen. Das Stroh ist sehr begehrt. Entsprechend sind für uns die Einkaufspreise angestiegen. Früher haben wir fünf Öre pro kg Stroh gezahlt, heute wollen die Landwirte 25 Öre pro kg. Wir müssen das Stroh dann noch pressen und transportieren. Die Erlöspreise hingegen steigen nur marginal. Irgendwann rechnet sich der ganze Aufwand nicht mehr." |
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Grünfutterernte mit Häcksler und Ladewagen Das Erntefenster in der Silageernte dauert auch in Dänemark nur noch 10 bis maximal 12 Tage im ersten Schnitt. Die weiteren Schnitte ziehen sich aufgrund der unterschiedlichen Bodentypen und Gräsersorten auseinander. |
| Er habe sich dafür eine spezielle Forke gekauft, mit der man ohne Probleme die Ladung eines 40 m³ Wagens aufnehmen und auf das Silo schieben könne. Ein Schlepper mit angebauter Kreiselegge verteilt das Gras auf dem Silo. Zum Teil wird längs und quer gewalzt. Torben Jensen lässt es sich manchmal nicht nehmen, selbst auf dem Radlader Platz zu nehmen und zu walzen.
Grabenräumung für die Kommune Ein weiteres Standbein des Betriebes sind die Baggerarbeiten geworden. "Wir sind über einen Kollegen an dieses Geschäft gekommen. Er hatte damals für uns Baggerarbeiten übernommen. Eines Tages wollte er Aussteigen und hat uns seine Maschinen verkauft und wir konnten seine Kunden übernehmen", erklärt Torben Jensen die Entwicklung in diesem Geschäftsfeld. Heute arbeitet er mit zwei Großbaggern und einem kleineren 5 Tonnen-Bagger. An einem der Großbagger ist ein 16 m Arm montiert. Dieser wird vorwiegend in der Grabenräumung an großen Wasserläufen eingesetzt. "Wir sind weit und breit die einzigen, die solch eine Technik anbieten können", freut sich der Unternehmer Torben Jensen. Zuständig für dieses Geschäftfeld ist sein Sohn Robert. Björn Anders Lützen |
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| LU Torben Jensen ist auch auf Youtube "im Einsatz" mit einem Fendt Vario 936 und Samson Tridem Güllewagen in einem Video zu sehen. |
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vom 30. Mai 2010
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