
Zu diesem Ergebnis gelangen niederländische und britische Wissenschaftler in einer Studie, die im Auftrag der Brüsseler Generaldirektion Landwirtschaft durchgeführt und vergangene Woche von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde.
Für Weidehaltung und Mischbetriebe errechnen die Forscher des Landbauökonomischen Instituts (LEI) in Wageningen sowie des Londoner Instituts für Europäische Umweltpolitik (IEEP) einen größeren Einfluss.
Umverteilung der Hilfen von große auf kleine Betriebe
Unter dem Strich sorgt der Mechanismus für eine Umverteilung der Beihilfen von großen zu kleinen Betrieben - sofern Fördermöglichkeiten unter der Zweiten Säule aufgegriffen werden. Diese Beobachtung gilt besonders für den Mittelfluss von großen Ackerbaubetrieben hin zur extensiven Viehhaltung einschließlich der Milchproduktion. Ferner profitieren Landwirte, die Investitionen tätigen, die Forstwirtschaft und die ländliche Wirtschaft im weiteren Sinne.
Beträchtlicher Nutzen für Umwelt
Nach Ansicht derÖkonomen brachte die Hinwendung zur Modulation unter der ländlichen Entwicklungspolitik beispielsweise durch Agrarumweltprogramme darüber hinaus einen beträchtlichen Nutzen für die Umwelt, gerade auch durch die Bedingung der nationalen Kofinanzierung. Allerdings zögern die Wissenschaftler, starke Schlussfolgerungen zu ziehen. Verwiesen wird auf die Notwendigkeit besserer Daten, insbesondere zu Umweltaspekten und sozialen Belangen. (AgE)
vom 03. Mai 2010
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