EU-Gelder ab Ostern beantragen

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Bis zum 17. Mai können dann Direktzahlungen auf EU-Beihilfen sowie für Agrarumweltmaßnahmen beim zuständigen Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) beantragt werden.

Landwirte ohne eigenen Zugang zu einem Computer haben wieder die Möglichkeit, ihre Anträge am Computer im zuständigen ALFF auszufüllen. Dazu stehen mobile Antragsstationen bereit. Wie Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens in Magdeburg dazu mitgeteilt hat, habe sich der Einsatz mobiler Stationen seit ihrer Einführung im letzten Jahr bewährt.

2009: Nur noch wenig Anträge in Papierform

2009 nutzten zirka 730 Landwirte dieses Angebot, so dass nur noch wenige Anträge in Papierform abgegeben wurden. So haben von über 5.300 Landwirten 93 Prozent (zirka 4.440) den Sammelantrag durch CD oder online eingereicht. Insgesamt wurden 97 Prozent aller Flächen elektronisch übermittelt. Aeikens geht davon aus, dass die Flächenerfassung im laufenden Verfahren nahezu 100 Prozent elektronisch erfolgen wird und bei der Online-Antragstellung zehn Prozent erreicht werden.

Elektronisches Antragsverfahren

Darüber hinaus informierte Aeikens, dass zusätzlich zur Antrags-CD 2010 neue Luftbilder zur Antragsbearbeitung bereitgestellt werden. Diese digitalen Orthofotos (DOP) stammen von einer landesweiten Befliegung im April 2009 und ersetzen den alten Luftbildbestand von 2004. Beim Elektronischen Agrarantrag in Sachsen-Anhalt (ELAISA) werden für jeden Antragsteller die spezifischen Antragsdaten des Vorjahres, die neuen Antragsunterlagen und das dafür notwendige kartographische Material, um die Antragsflächen zu bearbeiten, auf CDs vorgehalten.

Weitere Informationen im Internet

Das CD-Verfahren gibt es in Sachsen-Anhalt seit 2005. Im Jahr 2007 ist es durch die kartographische Komponente der Antragstellung erweitert worden. Jedes Jahr wird eine Aktualisierung vorgenommen. Informationen, Merkblätter und Antragsunterlagen und die Antragssoftware können zusätzlich im Internet unter www.invekos.sachsen-anhalt.de abgerufen werden. Das Internetangebot wird auch 2010 dort ganzjährig verfügbar sein. So sind über Agro-View-Online landesweit die aktuellen Referenzen und Informationen zur Einstufung von Ackerflächen nach dem Grad ihrer Erosionsgefährdung einzusehen. (pd)

 

Geschrieben am 29. März 2010 von Jan-Klaus Beckmann


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